Consent to the processing of personal data

Consent to the processing of personal data

Grundsätze des Schutzes von personenbezogenen Daten für Kunden

(nachfolgend nur „Grundsätze“)

 

Dieses Dokument enthält grundlegende Informationen über den Umgang mit personenbezogenen Daten in unserer Firma.

In diesem Text erfahren Sie insbesondere:

  • was für personenbezogene Daten wir verarbeiten,
  • zu welchem Zweck und in welcher Art wir die personenbezogenen Daten verarbeiten,
  • wem die personenbezogenen Daten weitergegeben werden können,
  • für welchen Zeitraum wir die personenbezogenen Daten verarbeiten,
  • welche Rechte Sie – als Betroffener und Datensubjekt -  in Hinblick auf den Schutz personenbezogener Daten haben.

 

Falls Sie weitere Fragen zu dem Text oder dessen Teile haben oder zusätzlichen Erklärungsbedarf bezüglich der Bearbeitung Ihrer personenbezogenen Daten benötigen, können Sie sich jederzeit gern an uns wenden.

Unsere Mailadresse lautet: label@sklabel.cz

 

1. EINGANGSBESTIMMUNGEN

 

1.1       Diese Grundsätze wurden im Einklang mit der Verordnung (EU) 2016/679 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 27. April 2016 zum Schutz natürlicher Personen bei der Verarbeitung personenbezogener Daten, zum freien Datenverkehr und zur Aufhebung der Richtlinie 95/46/EG (Datenschutzgrundverordnung, nachfolgend nur Verordnung GDPR) ausgearbeitet.

 

1.2       Ziel dieser Grundsätze ist, den Datensubjekten grundlegende Informationen zur Verarbeitung personenbezogener Daten zu gewähren.

 

1.3       Für den Zweck dieser Grundsätze wird verstanden:

  • als Datenverwalter die Firma S&K LABEL spol. s r.o., mit Sitz in Hošťálkova 117, Praha 6, PLZ 16900, IČO 4492878, eingetragen im Firmenbuch beim Stadtgericht in Prag, Aktenzeichen C33169, vertreten durch Herrn Ing. Karel Sehnal (nachfolgend nur „Verwalter“),
  • Sie als Betroffener und natürliche Person, von der personenbezogene Daten verarbeitet werden (nachfolgend nur „Betroffener“),
  • als personenbezogene Daten der Vor- und Nachname, Adresse, ggf. E-Mail-Adresse, Telefon- und Handynummer, Identifikationsnummer der natürlichen Person als Gewerbetreibender (nachfolgend nur personenbezogene Daten).

 

1.4       Der Verwalter personenbezogener Daten informiert hiermit über die Art und Weise sowie über das Ausmaß der Verarbeitung der personenbezogenden Daten, samt dem Umfang Ihrer Rechte im Zusammenhang mit der Verarbeitung personenbezogener Daten.

 

1.5       Der Verwalter ist ein polygraphisches Unternehmen mit Spezialisierung auf die Herstellung von Selbstklebeetiketten und betreibt für diesen Zweck eine eigene Firma. Im Rahmen dieser Tätigkeit werden vom Verwalter personenbezogene Daten verarbeitet, und zwar

  • in jenem Umfang, wie sie im Zusammenhang mit der Bestellung von Erzeugnissen des Verwalters bzw. im Zuge der Verhandlungen über einen Vertragsabschluss mit dem Verwalter gewährt wurden, sowie im Zusammenhang mit dem abgeschlossenen Vertrag sowie
  • für jene Zwecke, wie sie im Punkt 3 dieser Grundsätze angeführt sind.

 

1.6.      Die personenbezogenen Daten werden von keinem anderen Subjekt verarbeitet. Zu den personenbezogenen Daten hat Zugang ausschließlich der Verwalter.

 

2. SCHUTZ PERSONENBEZOGENER DATEN UND INFORMATION ZUR VERARBEITUNG

 

2.1       Der Betroffene nimmt zur Kenntnis, dass mit einer entsprechenden Bestellung die Verarbeitung personenbezogener Daten durch den Verwalter beginnt.

 

2.2       Wenn der Betroffene seine personenbezogenen Daten nicht bereitstellt, kann kein Vertrag mit dem Verwalter abgeschlossen werden und auch nicht die daraus abgeleitete Leistung erbracht werden. In diesem Zusammenhang sind die personenbezogenen Daten zur Lieferung konkreter Erzeugnisse des Verwalters unabdingbar.

 

2.3       Die Bereitstellung personenbezogener Daten an den Verwalter ist eine allgemein vertragliche und gesetzliche Anforderung. In Hinblick auf die Gewährung personenbezogener Angaben für Marketingzwecke, die keinen Bestandteil der Vertragserfüllung und der gesetzlichen Pflichten des Verwalters darstellen, ist von dem Betroffenen dessen Einverständnis einzuholen. Sofern Sie dem Verwalter die Genehmigung zur Verarbeitung personenbezogener Daten für Marketingzwecke nicht erteilt haben, heißt das nicht, dass Ihnen der Verwalter infolgedessen die Lieferung seiner Leistungen verweigern darf.

 

2.4       Der Betroffene ist angehalten, wahrheitsgetreue und genaue personenbezogene Daten bereitzustellen.

 

2.5       Der Verwalter wird sein Äußerstes tun, um die unbefugte Verarbeitung personenbezogener Daten zu verhindern.

 

2.6       Die personenbezogenen Daten werden in Schriftform und elektronisch in nichtautomatisierter Art und Weise verarbeitet.

 

3. ZWECK DER DATENVERARBEITUNG

 

3.1      Der Verwalter verarbeitet personenbezogene Daten für folgende Zwecke:

 

Zweck der Verarbeitung personenbezogener Daten

Rechtstitel der Verarbeitung personenbezogener Daten

Sicherstellung von Abschluss und anschließender Erfüllung der vertraglichen Verpflichtung zwischen dem Verwalter und dem Betroffenen sowie die darin enthaltenen sonstigen gesetzlichen Verpflichtungen, wie etwa die Aufbewahrungsfrist von Dokumenten

Vertragsabschluss und –erfüllung (Pkt. 6 Abs.1 Bstb. b) der Verordnung GDPR), Erfüllung der rechtlichen Pflichten (Art. 6 Abs.1 Bstb. c) der Verordnung GDPR) – z.B. Gesetz Nr. 563/1991 Slg., über die Buchhaltung, Gesetz Nr. 89/2012 Slg., Bürgerliches Gesetz, Gesetz Nr. 235/2004 Slg. über die Mehrwertsteuer etc.

 

4. SPEICHERFRIST FÜR PERSONENBEZOGENE DATEN

 

4.1       Die personenbezogenen Daten werden für den Zeitraum der Verhandlungen über einen Vertragsabschluss zwischen dem Verwalter und dem Betroffenen verarbeitet, und zwar für die Zwecke eines Vertragsabschlusses sowie über den gesamten Zeitraum der Vertragsbeziehung oder des festgelegten Einverständnisses.

 

4.2       Im Falle eines Vertragsabschlusses nach den Geschäftsbedingungen des Verwalters werden die personenbezogenen Daten verarbeitet und für den darauf folgenden Zeitraum von 60 Monaten für den Fall der Entstehung von Streitigkeiten innerhalb der Beziehung zwischen dem Verwalter und dem Betroffenen gespeichert, und zwar zum Schutz der berechtigten Interessen des Verwalters.

 

4.3       Zum Zweck der Erfüllung der gesetzlichen Verpflichtung zur Archivierung von Buchhaltungsbelegen auf Grundlage des Gesetzes Nr. 563/1991 Slg., über die Buchhaltung in der geltenden Fassung, werden die personenbezogenen Daten weiter verarbeitet und für einen Zeitraum von bis zu 10 Jahren ab Beginn jenes Jahres, das auf das Jahr, in dem es zum Vertragsabschluss zwischen dem Verwalter und dem Betroffenen kam, folgt.

 

4.4       Nach Ablauf des in diesem Punkt angegebenen Zeitraums hat der Verwalter die personenbezogenen Daten restlos zu löschen.

 

5. ZUGANG ZU PERSONENBEZOGENEN DATEN

 

5.1       Ihre personenbezogenen Daten werden ausschließlich vom Verwalter verarbeitet.

 

6. RECHTE DES BETROFFENEN

 

6.1       Der Verwalter hat die personenbezogenen Daten richtig und sicher zu verarbeiten. Dadurch sind die Rechte des Betroffenen garantiert und können auch beim Verwalter geltend gemacht werden.

 

6.2       Die Rechte des Betroffenen können vom Betroffenen geltend gemacht werden, indem dieser das für das betroffene Recht bestimmte Formular ausfüllt und zusendet. Das ausgefüllte Formular senden Sie bitte an die E-Mail-Adresse: label@sklabel.cz

 

6.3       Eine Stellungnahme sowie weitere Informationen zu den getroffenen Maßnahmen erhält der Betroffene ehestmöglich, spätestens innerhalb eines Monats ab Eingang seines Antrags. Diese Frist kann angesichts der Komplexität und Anzahl von Anträgen um bis zu zwei Monate verlängert werden. Der Verwalter hat den Betroffenen über eine allfällige Verlängerung und die Gründe, die dazu führten, zu informieren. 

 

6.4       Die Geltendmachung der Rechte bietet der Verwalter kostenlos.

 

6.5       Eine allfällige und angemessene Gebühr, die die Verwaltungskosten im Zusammenhang mit der Bereitstellung der gewünschten Informationen berücksichtigt, kann dann in Rechnung gestellt werden, wenn sich der Antrag als offensichtlich unbegründet oder unangemessen herausstellt, insbesondere bei wiederholter Antragstellung.

 

6.6       Falls der Betroffene vermutet, dass der Verwalter die Verarbeitung seiner personenbezogenen Daten in einer Art und Weise durchführt, die im Widerspruch mit dem Schutz seines privaten und persönlichen Lebens steht oder einen Verstoß gegen die geltende Rechtslage darstellt, insbesondere wenn die personenbezogenen Daten in Hinblick auf den Zweck der Verarbeitung ungenau sind, kann er:

  • den Verwalter um Aufklärung ersuchen, und zwar per E-Mail an die E-Mail-Adresse: label@sklabel.cz ,
  • gegen die Verarbeitung Einwand erheben und per E-Mail an die Adresse label@sklabel.cz verlangen, dass der Verwalter die Beseitigung dieses Zustands sicherstellt (etwa durch Sperrung, Korrektur, Ergänzung oder Löschung der personenbezogenen Daten). Der Verwalter hat über den Einwand unverzüglich zu entscheiden und den Betroffenen zu informieren. Wenn der Verwalter dem Einwand nicht nachkommt, hat der Betroffene das Recht, sich direkt an das Amt für den Schutz personenbezogener Daten zu wenden. Mit dieser Bestimmung bleibt das Recht des Betroffenen, sich mit einem Ansuchen direkt an das Amt für den Schutz personenbezogener Daten zu wenden, unberührt.

 

6.7       Recht auf Zugang zu personenbezogenen Daten:

Der Betroffene hat das Recht, Auskunft darüber zu erhalten, ob jene personenbezogenen Daten, die ihn betreffen, verarbeitet wurden oder nicht.  Sofern diese verarbeitet wurden, hat er das Recht auf Zugang zu diesen Daten und zu nachfolgenden Informationen (die Bestandteil dieser Grundsätze des Schutzes von personenbezogenen Daten und der Informationsblätter sind):

  • Zweck der Verarbeitung,
  • Kategorie der verarbeiteten personenbezogenen Daten,
  • Empfänger oder Kategorie jener Empfänger, denen die personenbezogenen Daten zugänglich gemacht werden oder wurden, insbesondere Empfängern in Drittländern oder internationaler Organisationen,
  • geplanter Zeitraum, für den die personenbezogenen Daten gespeichert werden, oder, sofern dies nicht bestimmt werden kann, benutzte Kriterien zur Festlegung dieses Zeitraums,
  • das Vorhandensein des Rechts, vom Verwalter eine Änderung oder Löschung der personenbezogenen Daten, die etwas über den Betroffenen aussagen, oder eine Einschränkung deren Verarbeitung zu verlangen oder Einspruch gegen diese Verarbeitung zu erheben,
  • das Recht, eine Beschwerde bei der Aufsichtsbehörde einzureichen; in Tschechien ist dies das Amt für den Schutz personenbezogener Daten,
  • Alle zugänglichen Informationen zu den Quellen der personenbezogenen Daten, sofern sie nicht vom Betroffenen bezogen wurden,
  • Die Tatsache, dass es zu einer automatisierten Entscheidung, einschließlich eines Profiling, kommt und im geringsten Maß dieser Fälle zu sinnvollen Informationen zur eingesetzten Vorgangsweise, sowie auch die Bedeutung und voraussichtlichen Folgen einer solchen Verarbeitung für den Betroffenen.
  • Sofern die personenbezogenen Daten in Drittländer oder an internationale Organisationen weitergeleitet werden, hat der Betroffene das Recht, über die entsprechenden Garantien informiert zu werden, die sich auf die Übermittlung beziehen.
  • Der Betroffene hat das Recht, vom Verwalter eine Kopie der verarbeiteten personenbezogenen Daten zu erhalten. Für jede weitere Kopie auf Antrag kann der Verwalter eine angemessene Gebühr in Hinblick auf die Verwaltungskosten in Rechnung stellen. Wird der Antrag in elektronischer Form aufgegeben, werden die Informationen in jener elektronischen Form gewährt, die üblicherweise eingesetzt wird, sofern der Betroffene nicht eine andere Art der Übermittlung verlangt. Mit dem Recht, eine Kopie zu erhalten, dürfen die Rechte und Freiheiten anderer nicht eingeschränkt werden.

 

6.8       Recht auf Änderung:

Der Betroffene hat das Recht, vom Verwalter eine Änderung ungenauer personenbezogener Daten ohne unnötige Verzögerung zu verlangen. Unter Berücksichtigung der Zwecke der Verarbeitung hat der Betroffene das Recht auf Ergänzung von unvollständigen personenbezogenen Daten, und zwar auch durch die Gewährung einer zusätzlichen Erklärung.

 

6.9       Recht auf Löschung:

Der Betroffene hat das Recht, dass der Verwalter ohne unnötige Verzögerung seine personenbezogenen Daten löscht und der Verwalter hat die Pflicht, die personenbezogenen Daten ohne unnötige Verzögerung zu löschen, sofern einer der folgenden Gründe zutrifft:

  • Die personenbezogenen Daten sind für die Zwecke, für die sie erhoben oder in einer sonstigen Art verarbeitet wurden, nicht mehr erforderlich,
  • Der Betroffene widerruft sein Einverständnis und es gibt keinen weiteren Rechtsgrund für die Verarbeitung,
  • Der Betroffene erhebt Einspruch gegen die Verarbeitung, die auf Grundlage öffentliches Interesses und der Ausübung öffentlicher Gewalt oder im berechtigten Interesse des Verwalters durchgeführt wurde, einschließlich des Profiling, und es gibt keinen zwingenden legitimen Grund für die Verarbeitung,
  • Der Betroffene erhebt Einspruch gegen die Verarbeitung zwecks direkter Marketingaktivitäten,
  • Die personenbezogenen Daten wurden unrechtmäßig verarbeitet,
  • Die personenbezogenen Daten müssen gelöscht werden, um einer im Unionsrecht verankerten rechtlichen Verpflichtung nachzukommen, oder gegenüber einem Mitgliedstaat, auf den sich der Verwalter bezieht.
  • Personenbezogene Daten wurden im Zusammenhang mit dem Angebot von Informationsdienstleistungsunternehmen für das Kind unrechtmäßig erhoben.

 

Nach Ablauf der Frist für die Verarbeitung personenbezogener Daten hat der Verwalter die personenbezogenen Daten auf alle Fälle und automatisch zu löschen. Der Betroffene kann sich mit seinem Ansuchen auf Löschung der Daten jederzeit an den Verwalter wenden. Nach Eingang eines solchen Ansuchens hat der Verwalter die Rechtmäßigkeit der Rechte des Betroffenen zu beurteilen (der Verwalter kann rechtliche Verpflichtungen oder begründetes Interesse an der Verarbeitung personenbezogener Daten haben, auf deren Grundlage er die personenbezogenen Daten weiterhin verarbeiten darf) und den Betroffenen über seine weitere Vorgangsweise zu informieren.

 

6.10     Recht auf Einschränkung der Verarbeitung:

Der Betroffene hat das Recht, vom Verwalter die Einschränkung der Verarbeitung seiner personenbezogenen Daten zu verlangen, und zwar in jedem dieser Fälle:

  • Der Betroffene bestreitet die Genauigkeit der personenbezogenen Daten, und zwar für den Zeitraum, der dafür erforderlich ist, bis der Verwalter die Genauigkeit der personenbezogenen Daten überprüft hat.
  • Die Verarbeitung ist rechtswidrig und der Betroffene lehnt die Löschung der personenbezogenen Daten ab und verlangt stattdessen eine Einschränkung deren Verwendung.
  • Der Verwalter benötigt die personenbezogenen Daten zum Zweck der Verarbeitung zwar nicht mehr, der Betroffene verlangt jedoch diese zur Feststellung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen.
  • Der Betroffene erhebt Einspruch gegen die Verarbeitung, die auf Grundlage des öffentlichen Interesses oder der Ausübung öffentlicher Gewalt oder im begründeten Interesse des Verwalters, einschließlich eines Profiling, durchgeführt wurde, solange nicht überprüft ist, ob die berechtigten Gründe des Verwalters über den berechtigten Gründen des Betroffenen stehen.

 

Soweit die Verarbeitung eingeschränkt wurde, können die personenbezogenen Daten, mit Ausnahme deren Speicherung, nur mit dem Einverständnis des Betroffenen verarbeitet werden, sowie zum Zweck der Feststellung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen, zum Zweck der Schutzrechte einer anderen natürlichen oder juristischen Person oder aufgrund des wichtigen öffentlichen Interesses der Europäischen Union oder eines der Mitgliedsstaaten.

 

Sollte die Einschränkung der Verarbeitung personenbezogener Daten des Betroffenen aufgehoben werden, ist darüber vorab zu informieren, auch vonseiten des Verwalters.

 

6.11     Recht auf Übertragbarkeit:

Der Betroffene hat das Recht, personenbezogene Daten, die ihn betreffen und dem Verwalter gewährt wurden, in einem strukturierten, üblicherweise verwendeten und computerlesbaren Format zu erhalten. Ferner hat er das Recht, diese Daten einem anderen Verwalter zu übermitteln, ohne dass jener Verwalter, dem die personenbezogenen Daten gewährt wurden, etwas einwenden könnte, und zwar im Falle, dass:

  • die Verarbeitung im Einverständnis oder vertraglich begründet wurde, und gleichzeitig
  • die Verarbeitung automatisiert durchgeführt wird.

 

Bei der Ausübung dieser Rechte kann der Betroffene vom Verwalter verlangen, dass die personenbezogenen Daten direkt von einem zum anderen Verwalter wechseln, soweit es technisch durchführbar ist.

 

Dieses Recht kann nicht geltend gemacht werden, sofern die Verarbeitung zur Erfüllung einer im öffentlichen Interesse durchgeführten Aufgabe unerlässlich ist oder bei der Ausübung öffentlicher Gewalt, mit der der Verwalter beauftragt wurde.

 

6.12     Recht auf Einspruch:

Der Betroffene hat das Recht, jederzeit gegen die Verarbeitung seiner personenbezogenen Daten Einspruch zu erheben, die auf Grundlage des öffentlichen Interesses und der Ausübung öffentlicher Gewalt oder im berechtigten Interesse des Verwalters, einschließlich eines Profiling, verarbeitet wurden. Der Verwalter der personenbezogenen Daten darf diese nicht weiter verarbeiten, sofern er nicht ernsthafte legitime Gründe für deren Verarbeitung nachweisen kann, die über den Interessen oder den Rechten und Freiheiten des Betroffenen oder über der Feststellung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen stehen.

 

Werden personenbezogene Daten für die Zwecke des Direktmarketings verarbeitet, hat der Betroffene das Recht, jederzeit Einspruch gegen die Verarbeitung seiner personenbezogenen Daten zur Benutzung von Marketingaktivitäten zu erheben, was auch das Profiling umfasst, sofern es das Direktmarketing betrifft.

 

Werden die personenbezogenen Daten des Betroffenen zum Zweck der wissenschaftlichen oder historischen Forschung oder für statistische Zwecke verarbeitet, hat der Betroffene das Recht, aus Gründen, die seine konkrete Situation betreffen, Einspruch gegen die Verarbeitung seiner personenbezogenen Daten zu erheben. Das gilt nicht für den Fall, dass die Verarbeitung zur Erfüllung einer Aufgabe, die aufgrund des öffentlichen Interesses durchgeführt wird, unerlässlich ist.

 

Nach den Anforderungen in der Verordnung GDPR wurde dieses Recht ausdrücklich erwähnt und ist deutlich und getrennt von allen anderen Informationen eigens festgehalten.

 

6.13     Das Recht, keine automatisierte Entscheidungsfindungen zu treffen, einschließlich eines Profiling:

Der Betroffene hat das Recht, nicht Gegenstand einer Entscheidungsfindung zu sein, die ausschließlich auf einer automatisierten Verarbeitung beruht, einschließlich eines Profiling, was für ihn rechtliche Folgen haben könnte oder ihn in einer ähnlichen Art und Weise in wesentlichem Ausmaß betrifft.

Dieses Recht kann nicht auf jene Fälle angewendet werden, bei denen die Entscheidung

  • für den Abschluss oder die Erfüllung des Vertrags unerlässlich ist,
  • durch das Recht der Europäischen Union oder deren Mitgliedsstaaten erlaubt ist, auf das sich der Verwalter bezieht und das ebenfalls eine geeignete Maßnahme festlegt, um den Schutz der Rechte und Freiheiten sowie die berechtigten Interessen des Betroffenen sicherzustellen,
  • auf ein ausdrückliches Einverständnis des Betroffenen begründet ist.

 

Sofern die Verarbeitung personenbezogener Daten durch Vertrag oder ausdrückliches Einverständnis begründet ist, hat der Verwalter der Daten geeignete Maßnahmen zum Schutz der Rechte und Freiheiten sowie der berechtigten Interessen des Betroffenen zu treffen, zumindest zum Schutz des Rechts vor menschlichen Eingriff vonseiten des Verwalters, des Rechts, seine Meinung zu äußern, des Rechts, eine Erklärung über die getroffene Entscheidung zu erhalten sowie des Rechts, die Entscheidung anzufechten.

 

6.14     Das Recht, eine Beschwerde bei der Aufsichtsbehörde einreichen:

Der Betroffene hat das Recht, eine Beschwerde bei einer der Aufsichtsbehörden einzureichen, insbesondere im Mitgliedsstaat seines gewöhnlichen Aufenthalts, des Orts der Ausübung seiner Tätigkeit oder des Orts, an dem es zum angeblichen Verstoß gekommen ist, sofern der Betroffene vermutet, dass mit der Verarbeitung seiner persönlichen Daten gegen die Verordnung GDPR verstoßen wurde.

 

Als Aufsichtsbehörde fungiert in Tschechien das Amt für den Schutz personalbezogener Daten, an das man sich unter der Adresse Pplk. Sochora 27, 170 00 Prag 7, Telefonnummer +420 234 665 111 (Vermittlungszentrale) oder per E-Mail  posta@uoou.cz wenden kann. Weitere Informationen dazu erhalten Sie unter https://www.uoou.cz/.

 

7. AUTOMATISIERTE ENTSCHEIDUNGSFINDUNG

 

7.1       Die Verarbeitung personenbezogener Daten umfasst nicht das Profiling.

 

7.2       Die Verarbeitung personenbezogener Daten umfasst nicht die automatisierte Entscheidungsfindung.

 

8. SCHLUSSBESTIMMUNGEN

 

8.1       Sämtliche Rechtsbeziehungen im Zusammenhang mit der Verarbeitung personenbezogener Daten unterliegen der Rechtsordnung der Tschechischen Republik, und zwar unabhängig davor, woher der Zugang zu diesen Daten erfolgte. Zur Lösung allfälliger Rechtsstreitigkeiten im Zusammenhang mit dem Schutz der Privatsphäre zwischen dem Betroffenen und dem Verwalter sind die tschechischen Gerichte zuständig.

 

8.2       Der Betroffene, der seine personalbezogenen Daten für den Zweck eines Vertragsabschlusses mit dem Verwalter gewährt oder sein Einverständnis mit der Verarbeitung seiner personenbezogenen Daten gibt, tut dies freiwillig und in seinem Namen; dessen Tätigkeit wird vom Verwalter in keinerlei Art und Weise gesteuert.

 

8.3       Der Wortlaut dieser Grundsätze kann vom Verwalter geändert oder ergänzt werden. Über jede solche Änderung hat der Verwalter den Betroffenen zu informieren und diesem die geänderte Fassung der Grundsätze für die Verarbeitung personenbezogener Daten innerhalb von 30 Tagen ab Inkrafttreten der Änderungen bekanntzugeben.

 

8.4       Diese Grundsätze sind ab 25. 5. 2018 gültig.

 

Datenschutzerklärung

Grundsätze des Schutzes von personenbezogenen Daten für Kunden

(nachfolgend nur „Grundsätze“)

 

Dieses Dokument enthält grundlegende Informationen über den Umgang mit personenbezogenen Daten in unserer Firma.

In diesem Text erfahren Sie insbesondere:

  • was für personenbezogene Daten wir verarbeiten,
  • zu welchem Zweck und in welcher Art wir die personenbezogenen Daten verarbeiten,
  • wem die personenbezogenen Daten weitergegeben werden können,
  • für welchen Zeitraum wir die personenbezogenen Daten verarbeiten,
  • welche Rechte Sie – als Betroffener und Datensubjekt -  in Hinblick auf den Schutz personenbezogener Daten haben.

 

Falls Sie weitere Fragen zu dem Text oder dessen Teile haben oder zusätzlichen Erklärungsbedarf bezüglich der Bearbeitung Ihrer personenbezogenen Daten benötigen, können Sie sich jederzeit gern an uns wenden.

Unsere Mailadresse lautet: label@sklabel.cz

 

1. EINGANGSBESTIMMUNGEN

 

1.1       Diese Grundsätze wurden im Einklang mit der Verordnung (EU) 2016/679 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 27. April 2016 zum Schutz natürlicher Personen bei der Verarbeitung personenbezogener Daten, zum freien Datenverkehr und zur Aufhebung der Richtlinie 95/46/EG (Datenschutzgrundverordnung, nachfolgend nur Verordnung GDPR) ausgearbeitet.

 

1.2       Ziel dieser Grundsätze ist, den Datensubjekten grundlegende Informationen zur Verarbeitung personenbezogener Daten zu gewähren.

 

1.3       Für den Zweck dieser Grundsätze wird verstanden:

  • als Datenverwalter die Firma S&K LABEL spol. s r.o., mit Sitz in Hošťálkova 117, Praha 6, PLZ 16900, IČO 4492878, eingetragen im Firmenbuch beim Stadtgericht in Prag, Aktenzeichen C33169, vertreten durch Herrn Ing. Karel Sehnal (nachfolgend nur „Verwalter“),
  • Sie als Betroffener und natürliche Person, von der personenbezogene Daten verarbeitet werden (nachfolgend nur „Betroffener“),
  • als personenbezogene Daten der Vor- und Nachname, Adresse, ggf. E-Mail-Adresse, Telefon- und Handynummer, Identifikationsnummer der natürlichen Person als Gewerbetreibender (nachfolgend nur personenbezogene Daten).

 

1.4       Der Verwalter personenbezogener Daten informiert hiermit über die Art und Weise sowie über das Ausmaß der Verarbeitung der personenbezogenden Daten, samt dem Umfang Ihrer Rechte im Zusammenhang mit der Verarbeitung personenbezogener Daten.

 

1.5       Der Verwalter ist ein polygraphisches Unternehmen mit Spezialisierung auf die Herstellung von Selbstklebeetiketten und betreibt für diesen Zweck eine eigene Firma. Im Rahmen dieser Tätigkeit werden vom Verwalter personenbezogene Daten verarbeitet, und zwar

  • in jenem Umfang, wie sie im Zusammenhang mit der Bestellung von Erzeugnissen des Verwalters bzw. im Zuge der Verhandlungen über einen Vertragsabschluss mit dem Verwalter gewährt wurden, sowie im Zusammenhang mit dem abgeschlossenen Vertrag sowie
  • für jene Zwecke, wie sie im Punkt 3 dieser Grundsätze angeführt sind.

 

1.6.      Die personenbezogenen Daten werden von keinem anderen Subjekt verarbeitet. Zu den personenbezogenen Daten hat Zugang ausschließlich der Verwalter.

 

2. SCHUTZ PERSONENBEZOGENER DATEN UND INFORMATION ZUR VERARBEITUNG

 

2.1       Der Betroffene nimmt zur Kenntnis, dass mit einer entsprechenden Bestellung die Verarbeitung personenbezogener Daten durch den Verwalter beginnt.

 

2.2       Wenn der Betroffene seine personenbezogenen Daten nicht bereitstellt, kann kein Vertrag mit dem Verwalter abgeschlossen werden und auch nicht die daraus abgeleitete Leistung erbracht werden. In diesem Zusammenhang sind die personenbezogenen Daten zur Lieferung konkreter Erzeugnisse des Verwalters unabdingbar.

 

2.3       Die Bereitstellung personenbezogener Daten an den Verwalter ist eine allgemein vertragliche und gesetzliche Anforderung. In Hinblick auf die Gewährung personenbezogener Angaben für Marketingzwecke, die keinen Bestandteil der Vertragserfüllung und der gesetzlichen Pflichten des Verwalters darstellen, ist von dem Betroffenen dessen Einverständnis einzuholen. Sofern Sie dem Verwalter die Genehmigung zur Verarbeitung personenbezogener Daten für Marketingzwecke nicht erteilt haben, heißt das nicht, dass Ihnen der Verwalter infolgedessen die Lieferung seiner Leistungen verweigern darf.

 

2.4       Der Betroffene ist angehalten, wahrheitsgetreue und genaue personenbezogene Daten bereitzustellen.

 

2.5       Der Verwalter wird sein Äußerstes tun, um die unbefugte Verarbeitung personenbezogener Daten zu verhindern.

 

2.6       Die personenbezogenen Daten werden in Schriftform und elektronisch in nichtautomatisierter Art und Weise verarbeitet.

 

3. ZWECK DER DATENVERARBEITUNG

 

3.1      Der Verwalter verarbeitet personenbezogene Daten für folgende Zwecke:

 

Zweck der Verarbeitung personenbezogener Daten

Rechtstitel der Verarbeitung personenbezogener Daten

Sicherstellung von Abschluss und anschließender Erfüllung der vertraglichen Verpflichtung zwischen dem Verwalter und dem Betroffenen sowie die darin enthaltenen sonstigen gesetzlichen Verpflichtungen, wie etwa die Aufbewahrungsfrist von Dokumenten

Vertragsabschluss und –erfüllung (Pkt. 6 Abs.1 Bstb. b) der Verordnung GDPR), Erfüllung der rechtlichen Pflichten (Art. 6 Abs.1 Bstb. c) der Verordnung GDPR) – z.B. Gesetz Nr. 563/1991 Slg., über die Buchhaltung, Gesetz Nr. 89/2012 Slg., Bürgerliches Gesetz, Gesetz Nr. 235/2004 Slg. über die Mehrwertsteuer etc.

 

4. SPEICHERFRIST FÜR PERSONENBEZOGENE DATEN

 

4.1       Die personenbezogenen Daten werden für den Zeitraum der Verhandlungen über einen Vertragsabschluss zwischen dem Verwalter und dem Betroffenen verarbeitet, und zwar für die Zwecke eines Vertragsabschlusses sowie über den gesamten Zeitraum der Vertragsbeziehung oder des festgelegten Einverständnisses.

 

4.2       Im Falle eines Vertragsabschlusses nach den Geschäftsbedingungen des Verwalters werden die personenbezogenen Daten verarbeitet und für den darauf folgenden Zeitraum von 60 Monaten für den Fall der Entstehung von Streitigkeiten innerhalb der Beziehung zwischen dem Verwalter und dem Betroffenen gespeichert, und zwar zum Schutz der berechtigten Interessen des Verwalters.

 

4.3       Zum Zweck der Erfüllung der gesetzlichen Verpflichtung zur Archivierung von Buchhaltungsbelegen auf Grundlage des Gesetzes Nr. 563/1991 Slg., über die Buchhaltung in der geltenden Fassung, werden die personenbezogenen Daten weiter verarbeitet und für einen Zeitraum von bis zu 10 Jahren ab Beginn jenes Jahres, das auf das Jahr, in dem es zum Vertragsabschluss zwischen dem Verwalter und dem Betroffenen kam, folgt.

 

4.4       Nach Ablauf des in diesem Punkt angegebenen Zeitraums hat der Verwalter die personenbezogenen Daten restlos zu löschen.

 

5. ZUGANG ZU PERSONENBEZOGENEN DATEN

 

5.1       Ihre personenbezogenen Daten werden ausschließlich vom Verwalter verarbeitet.

 

6. RECHTE DES BETROFFENEN

 

6.1       Der Verwalter hat die personenbezogenen Daten richtig und sicher zu verarbeiten. Dadurch sind die Rechte des Betroffenen garantiert und können auch beim Verwalter geltend gemacht werden.

 

6.2       Die Rechte des Betroffenen können vom Betroffenen geltend gemacht werden, indem dieser das für das betroffene Recht bestimmte Formular ausfüllt und zusendet. Das ausgefüllte Formular senden Sie bitte an die E-Mail-Adresse: label@sklabel.cz

 

6.3       Eine Stellungnahme sowie weitere Informationen zu den getroffenen Maßnahmen erhält der Betroffene ehestmöglich, spätestens innerhalb eines Monats ab Eingang seines Antrags. Diese Frist kann angesichts der Komplexität und Anzahl von Anträgen um bis zu zwei Monate verlängert werden. Der Verwalter hat den Betroffenen über eine allfällige Verlängerung und die Gründe, die dazu führten, zu informieren. 

 

6.4       Die Geltendmachung der Rechte bietet der Verwalter kostenlos.

 

6.5       Eine allfällige und angemessene Gebühr, die die Verwaltungskosten im Zusammenhang mit der Bereitstellung der gewünschten Informationen berücksichtigt, kann dann in Rechnung gestellt werden, wenn sich der Antrag als offensichtlich unbegründet oder unangemessen herausstellt, insbesondere bei wiederholter Antragstellung.

 

6.6       Falls der Betroffene vermutet, dass der Verwalter die Verarbeitung seiner personenbezogenen Daten in einer Art und Weise durchführt, die im Widerspruch mit dem Schutz seines privaten und persönlichen Lebens steht oder einen Verstoß gegen die geltende Rechtslage darstellt, insbesondere wenn die personenbezogenen Daten in Hinblick auf den Zweck der Verarbeitung ungenau sind, kann er:

  • den Verwalter um Aufklärung ersuchen, und zwar per E-Mail an die E-Mail-Adresse: label@sklabel.cz ,
  • gegen die Verarbeitung Einwand erheben und per E-Mail an die Adresse label@sklabel.cz verlangen, dass der Verwalter die Beseitigung dieses Zustands sicherstellt (etwa durch Sperrung, Korrektur, Ergänzung oder Löschung der personenbezogenen Daten). Der Verwalter hat über den Einwand unverzüglich zu entscheiden und den Betroffenen zu informieren. Wenn der Verwalter dem Einwand nicht nachkommt, hat der Betroffene das Recht, sich direkt an das Amt für den Schutz personenbezogener Daten zu wenden. Mit dieser Bestimmung bleibt das Recht des Betroffenen, sich mit einem Ansuchen direkt an das Amt für den Schutz personenbezogener Daten zu wenden, unberührt.

 

6.7       Recht auf Zugang zu personenbezogenen Daten:

Der Betroffene hat das Recht, Auskunft darüber zu erhalten, ob jene personenbezogenen Daten, die ihn betreffen, verarbeitet wurden oder nicht.  Sofern diese verarbeitet wurden, hat er das Recht auf Zugang zu diesen Daten und zu nachfolgenden Informationen (die Bestandteil dieser Grundsätze des Schutzes von personenbezogenen Daten und der Informationsblätter sind):

  • Zweck der Verarbeitung,
  • Kategorie der verarbeiteten personenbezogenen Daten,
  • Empfänger oder Kategorie jener Empfänger, denen die personenbezogenen Daten zugänglich gemacht werden oder wurden, insbesondere Empfängern in Drittländern oder internationaler Organisationen,
  • geplanter Zeitraum, für den die personenbezogenen Daten gespeichert werden, oder, sofern dies nicht bestimmt werden kann, benutzte Kriterien zur Festlegung dieses Zeitraums,
  • das Vorhandensein des Rechts, vom Verwalter eine Änderung oder Löschung der personenbezogenen Daten, die etwas über den Betroffenen aussagen, oder eine Einschränkung deren Verarbeitung zu verlangen oder Einspruch gegen diese Verarbeitung zu erheben,
  • das Recht, eine Beschwerde bei der Aufsichtsbehörde einzureichen; in Tschechien ist dies das Amt für den Schutz personenbezogener Daten,
  • Alle zugänglichen Informationen zu den Quellen der personenbezogenen Daten, sofern sie nicht vom Betroffenen bezogen wurden,
  • Die Tatsache, dass es zu einer automatisierten Entscheidung, einschließlich eines Profiling, kommt und im geringsten Maß dieser Fälle zu sinnvollen Informationen zur eingesetzten Vorgangsweise, sowie auch die Bedeutung und voraussichtlichen Folgen einer solchen Verarbeitung für den Betroffenen.
  • Sofern die personenbezogenen Daten in Drittländer oder an internationale Organisationen weitergeleitet werden, hat der Betroffene das Recht, über die entsprechenden Garantien informiert zu werden, die sich auf die Übermittlung beziehen.
  • Der Betroffene hat das Recht, vom Verwalter eine Kopie der verarbeiteten personenbezogenen Daten zu erhalten. Für jede weitere Kopie auf Antrag kann der Verwalter eine angemessene Gebühr in Hinblick auf die Verwaltungskosten in Rechnung stellen. Wird der Antrag in elektronischer Form aufgegeben, werden die Informationen in jener elektronischen Form gewährt, die üblicherweise eingesetzt wird, sofern der Betroffene nicht eine andere Art der Übermittlung verlangt. Mit dem Recht, eine Kopie zu erhalten, dürfen die Rechte und Freiheiten anderer nicht eingeschränkt werden.

 

6.8       Recht auf Änderung:

Der Betroffene hat das Recht, vom Verwalter eine Änderung ungenauer personenbezogener Daten ohne unnötige Verzögerung zu verlangen. Unter Berücksichtigung der Zwecke der Verarbeitung hat der Betroffene das Recht auf Ergänzung von unvollständigen personenbezogenen Daten, und zwar auch durch die Gewährung einer zusätzlichen Erklärung.

 

6.9       Recht auf Löschung:

Der Betroffene hat das Recht, dass der Verwalter ohne unnötige Verzögerung seine personenbezogenen Daten löscht und der Verwalter hat die Pflicht, die personenbezogenen Daten ohne unnötige Verzögerung zu löschen, sofern einer der folgenden Gründe zutrifft:

  • Die personenbezogenen Daten sind für die Zwecke, für die sie erhoben oder in einer sonstigen Art verarbeitet wurden, nicht mehr erforderlich,
  • Der Betroffene widerruft sein Einverständnis und es gibt keinen weiteren Rechtsgrund für die Verarbeitung,
  • Der Betroffene erhebt Einspruch gegen die Verarbeitung, die auf Grundlage öffentliches Interesses und der Ausübung öffentlicher Gewalt oder im berechtigten Interesse des Verwalters durchgeführt wurde, einschließlich des Profiling, und es gibt keinen zwingenden legitimen Grund für die Verarbeitung,
  • Der Betroffene erhebt Einspruch gegen die Verarbeitung zwecks direkter Marketingaktivitäten,
  • Die personenbezogenen Daten wurden unrechtmäßig verarbeitet,
  • Die personenbezogenen Daten müssen gelöscht werden, um einer im Unionsrecht verankerten rechtlichen Verpflichtung nachzukommen, oder gegenüber einem Mitgliedstaat, auf den sich der Verwalter bezieht.
  • Personenbezogene Daten wurden im Zusammenhang mit dem Angebot von Informationsdienstleistungsunternehmen für das Kind unrechtmäßig erhoben.

 

Nach Ablauf der Frist für die Verarbeitung personenbezogener Daten hat der Verwalter die personenbezogenen Daten auf alle Fälle und automatisch zu löschen. Der Betroffene kann sich mit seinem Ansuchen auf Löschung der Daten jederzeit an den Verwalter wenden. Nach Eingang eines solchen Ansuchens hat der Verwalter die Rechtmäßigkeit der Rechte des Betroffenen zu beurteilen (der Verwalter kann rechtliche Verpflichtungen oder begründetes Interesse an der Verarbeitung personenbezogener Daten haben, auf deren Grundlage er die personenbezogenen Daten weiterhin verarbeiten darf) und den Betroffenen über seine weitere Vorgangsweise zu informieren.

 

6.10     Recht auf Einschränkung der Verarbeitung:

Der Betroffene hat das Recht, vom Verwalter die Einschränkung der Verarbeitung seiner personenbezogenen Daten zu verlangen, und zwar in jedem dieser Fälle:

  • Der Betroffene bestreitet die Genauigkeit der personenbezogenen Daten, und zwar für den Zeitraum, der dafür erforderlich ist, bis der Verwalter die Genauigkeit der personenbezogenen Daten überprüft hat.
  • Die Verarbeitung ist rechtswidrig und der Betroffene lehnt die Löschung der personenbezogenen Daten ab und verlangt stattdessen eine Einschränkung deren Verwendung.
  • Der Verwalter benötigt die personenbezogenen Daten zum Zweck der Verarbeitung zwar nicht mehr, der Betroffene verlangt jedoch diese zur Feststellung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen.
  • Der Betroffene erhebt Einspruch gegen die Verarbeitung, die auf Grundlage des öffentlichen Interesses oder der Ausübung öffentlicher Gewalt oder im begründeten Interesse des Verwalters, einschließlich eines Profiling, durchgeführt wurde, solange nicht überprüft ist, ob die berechtigten Gründe des Verwalters über den berechtigten Gründen des Betroffenen stehen.

 

Soweit die Verarbeitung eingeschränkt wurde, können die personenbezogenen Daten, mit Ausnahme deren Speicherung, nur mit dem Einverständnis des Betroffenen verarbeitet werden, sowie zum Zweck der Feststellung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen, zum Zweck der Schutzrechte einer anderen natürlichen oder juristischen Person oder aufgrund des wichtigen öffentlichen Interesses der Europäischen Union oder eines der Mitgliedsstaaten.

 

Sollte die Einschränkung der Verarbeitung personenbezogener Daten des Betroffenen aufgehoben werden, ist darüber vorab zu informieren, auch vonseiten des Verwalters.

 

6.11     Recht auf Übertragbarkeit:

Der Betroffene hat das Recht, personenbezogene Daten, die ihn betreffen und dem Verwalter gewährt wurden, in einem strukturierten, üblicherweise verwendeten und computerlesbaren Format zu erhalten. Ferner hat er das Recht, diese Daten einem anderen Verwalter zu übermitteln, ohne dass jener Verwalter, dem die personenbezogenen Daten gewährt wurden, etwas einwenden könnte, und zwar im Falle, dass:

  • die Verarbeitung im Einverständnis oder vertraglich begründet wurde, und gleichzeitig
  • die Verarbeitung automatisiert durchgeführt wird.

 

Bei der Ausübung dieser Rechte kann der Betroffene vom Verwalter verlangen, dass die personenbezogenen Daten direkt von einem zum anderen Verwalter wechseln, soweit es technisch durchführbar ist.

 

Dieses Recht kann nicht geltend gemacht werden, sofern die Verarbeitung zur Erfüllung einer im öffentlichen Interesse durchgeführten Aufgabe unerlässlich ist oder bei der Ausübung öffentlicher Gewalt, mit der der Verwalter beauftragt wurde.

 

6.12     Recht auf Einspruch:

Der Betroffene hat das Recht, jederzeit gegen die Verarbeitung seiner personenbezogenen Daten Einspruch zu erheben, die auf Grundlage des öffentlichen Interesses und der Ausübung öffentlicher Gewalt oder im berechtigten Interesse des Verwalters, einschließlich eines Profiling, verarbeitet wurden. Der Verwalter der personenbezogenen Daten darf diese nicht weiter verarbeiten, sofern er nicht ernsthafte legitime Gründe für deren Verarbeitung nachweisen kann, die über den Interessen oder den Rechten und Freiheiten des Betroffenen oder über der Feststellung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen stehen.

 

Werden personenbezogene Daten für die Zwecke des Direktmarketings verarbeitet, hat der Betroffene das Recht, jederzeit Einspruch gegen die Verarbeitung seiner personenbezogenen Daten zur Benutzung von Marketingaktivitäten zu erheben, was auch das Profiling umfasst, sofern es das Direktmarketing betrifft.

 

Werden die personenbezogenen Daten des Betroffenen zum Zweck der wissenschaftlichen oder historischen Forschung oder für statistische Zwecke verarbeitet, hat der Betroffene das Recht, aus Gründen, die seine konkrete Situation betreffen, Einspruch gegen die Verarbeitung seiner personenbezogenen Daten zu erheben. Das gilt nicht für den Fall, dass die Verarbeitung zur Erfüllung einer Aufgabe, die aufgrund des öffentlichen Interesses durchgeführt wird, unerlässlich ist.

 

Nach den Anforderungen in der Verordnung GDPR wurde dieses Recht ausdrücklich erwähnt und ist deutlich und getrennt von allen anderen Informationen eigens festgehalten.

 

6.13     Das Recht, keine automatisierte Entscheidungsfindungen zu treffen, einschließlich eines Profiling:

Der Betroffene hat das Recht, nicht Gegenstand einer Entscheidungsfindung zu sein, die ausschließlich auf einer automatisierten Verarbeitung beruht, einschließlich eines Profiling, was für ihn rechtliche Folgen haben könnte oder ihn in einer ähnlichen Art und Weise in wesentlichem Ausmaß betrifft.

Dieses Recht kann nicht auf jene Fälle angewendet werden, bei denen die Entscheidung

  • für den Abschluss oder die Erfüllung des Vertrags unerlässlich ist,
  • durch das Recht der Europäischen Union oder deren Mitgliedsstaaten erlaubt ist, auf das sich der Verwalter bezieht und das ebenfalls eine geeignete Maßnahme festlegt, um den Schutz der Rechte und Freiheiten sowie die berechtigten Interessen des Betroffenen sicherzustellen,
  • auf ein ausdrückliches Einverständnis des Betroffenen begründet ist.

 

Sofern die Verarbeitung personenbezogener Daten durch Vertrag oder ausdrückliches Einverständnis begründet ist, hat der Verwalter der Daten geeignete Maßnahmen zum Schutz der Rechte und Freiheiten sowie der berechtigten Interessen des Betroffenen zu treffen, zumindest zum Schutz des Rechts vor menschlichen Eingriff vonseiten des Verwalters, des Rechts, seine Meinung zu äußern, des Rechts, eine Erklärung über die getroffene Entscheidung zu erhalten sowie des Rechts, die Entscheidung anzufechten.

 

6.14     Das Recht, eine Beschwerde bei der Aufsichtsbehörde einreichen:

Der Betroffene hat das Recht, eine Beschwerde bei einer der Aufsichtsbehörden einzureichen, insbesondere im Mitgliedsstaat seines gewöhnlichen Aufenthalts, des Orts der Ausübung seiner Tätigkeit oder des Orts, an dem es zum angeblichen Verstoß gekommen ist, sofern der Betroffene vermutet, dass mit der Verarbeitung seiner persönlichen Daten gegen die Verordnung GDPR verstoßen wurde.

 

Als Aufsichtsbehörde fungiert in Tschechien das Amt für den Schutz personalbezogener Daten, an das man sich unter der Adresse Pplk. Sochora 27, 170 00 Prag 7, Telefonnummer +420 234 665 111 (Vermittlungszentrale) oder per E-Mail  posta@uoou.cz wenden kann. Weitere Informationen dazu erhalten Sie unter https://www.uoou.cz/.

 

7. AUTOMATISIERTE ENTSCHEIDUNGSFINDUNG

 

7.1       Die Verarbeitung personenbezogener Daten umfasst nicht das Profiling.

 

7.2       Die Verarbeitung personenbezogener Daten umfasst nicht die automatisierte Entscheidungsfindung.

 

8. SCHLUSSBESTIMMUNGEN

 

8.1       Sämtliche Rechtsbeziehungen im Zusammenhang mit der Verarbeitung personenbezogener Daten unterliegen der Rechtsordnung der Tschechischen Republik, und zwar unabhängig davor, woher der Zugang zu diesen Daten erfolgte. Zur Lösung allfälliger Rechtsstreitigkeiten im Zusammenhang mit dem Schutz der Privatsphäre zwischen dem Betroffenen und dem Verwalter sind die tschechischen Gerichte zuständig.

 

8.2       Der Betroffene, der seine personalbezogenen Daten für den Zweck eines Vertragsabschlusses mit dem Verwalter gewährt oder sein Einverständnis mit der Verarbeitung seiner personenbezogenen Daten gibt, tut dies freiwillig und in seinem Namen; dessen Tätigkeit wird vom Verwalter in keinerlei Art und Weise gesteuert.

 

8.3       Der Wortlaut dieser Grundsätze kann vom Verwalter geändert oder ergänzt werden. Über jede solche Änderung hat der Verwalter den Betroffenen zu informieren und diesem die geänderte Fassung der Grundsätze für die Verarbeitung personenbezogener Daten innerhalb von 30 Tagen ab Inkrafttreten der Änderungen bekanntzugeben.

 

8.4       Diese Grundsätze sind ab 25. 5. 2018 gültig.